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Fliegenfischen im Fischereiverein Esslingen
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Fliegenfischen im Fischereiverein Esslingen

Fliegenfischen im Fischereiverein Esslingen - wo und wie
von Gottfried Welz

Wer schon einmal mit der Fliegenrute einen Fischüberlistet hat, wird immer wieder mit dieserAngelmethode sein Glück versuchen. Viele Petrijüngersind gar vom Fliegenfischer-Virus regelrecht infiziert.Doch klassische Fliegenfischer-Gewässer sindziemlich rar. Oder die Preise, um dort zu fischen, sind astronomisch hoch.Ein klassisches Fliegenfischer-Gewässer,beziehungsweise ein solches, das ausschließlich dem Fliegenfischen vorbehalten ist, hat der Fischereiverein Esslingen zwar nicht. Aaaaber! – und dieses „aber“ kann nicht genug mit Nachdruck betont werden. Denn: Mit den Esslinger Stadtkanälen, dem Neckaraltarm im Heinrich-Mayer-Park und der Körsch/dem Sulzbach hat der FVE gleich drei Gewässer zur Verfügung, an/in denen sich vorzüglich mit der Fliege fischen lässt. Und preisgünstige noch dazu, wenn man sie mit „reinrassigen“ Fliegenfischer- Gewässern vergleicht. Im Folgenden werden die drei (eigentlich vier) genannten Gewässer kurz skizziert. Reports über das Fliegenfischen an der Körsch und im Heinrich-Mayer-Park finden sich unter www.fischereivereinesslingen.de – genauer: in der Rubrik „Wissenswertes“. Ein Bericht über das Flifi in den Esslinger Stadtkanälen befindet sich in Arbeit. Kontaktmöglichkeiten sind ganz unten.

Fliegenfischen mitten in der City of Esslingen

Videos zum Thema

Erstes Mal mit der Fliege in den Stadtkanälen

Fiegenfischen am Mischgewässer (Heinrich-Meyer-Park)

Fliegenfischen am Bach /an der Körsch

Fliegenfischen auf Nicht-Salmoniden am Kanal

Esslinger Stadtkanäle
Viele wissen nicht, welch einen großen Fischreichtum die Esslinger Stadtkanäle behergen. Zudem ist vielen dieses Wasser als Fliegenfischer-Refugium unbekannt. Tatsache ist aber, dass sich die Esslinger Stadtkanäle mit einer durchschnittlichen Wassertiefe von 1 bis 1,50 Meter sehr gut bewaten lassen, und Fische mit Fliege dort überlistet werden können. Es gibt dort einige hoch interessante Stellen, die das Flifi dort so abwechslungsreich machen. Obendrein hat man Möglichkeiten, sehr viele Fischarten mit der Fliege zu überlisten. Allerdings sollten Fliegenfischer, die das erste Mal in den Stadtkanal gehen, einen Watstock mit dabei haben. Und noch folgende Hinweise: zum einen ist das Parken in der Innenstadt nicht ganz einfach; zum anderen gibt es eine begrenzte Anzahl von Ein-/Aussteigsstellen. Obendrein ist es vielleicht nicht jedermanns Sache, quasi im Rampenlicht der Öffentlichkeit zu stehen und sich u.U. „anmachen“ zu lassen – Finger vor den Mund halten, psst machen und man hat dann meistens seine Ruhe.
Empfehlenswert ist, eine 8 oder 9-Fuss-Rute der Klasse 5/6 mit Schwimmschnur dabei zu haben. Überkopfwürfe sind gut möglich. Bewährt haben sich Goldkopfnymphen, Bachflohkrebse und Streamer. Fischarten: Regenbogenforellen, Karpfen, Döbel, Zander, Nasen, Barben, Hasel, Rotaugen, Lauben. Es werden jährlich 2 Ztr. Regenbogenforellen eingesetzt. Das Fischen ist ganzjährig gestattet.

Heinrich-Meyer-Park / Neckaraltarm
Vom Rondel etwa 250 Meter flussab ist das Flifi gut möglich. Da man nie weiß, was gerade vom Neckar den Altarm herauf gezogen kommt, sind praktisch alle erdenklichen Fischarten mit der Fliege fangbar. Von Forellen über Karpfen, Zander, Döbel, Giebel, Rotaugen, Lauben bis hin zu Hechten. Man kann mit der leichten 5er Flifi-Rute ebenso zu Werke gehen wie mit einer stärkeren, etwa einer 8er Gerte (Streamern).
Der Heinrich-Mayer-Park liegt inmitten eines Vogelschutzgebietes zwischen Zell und Altbach. Die genannte Flifi-Strecke ist sowohl für Anfänger wie auch für geübte Fliegenfischer geeignet und bietet durchaus seine Reize. Wer dort schon mal einen größeren Karpfen gedrillt hat, der wird dieses Erlebnis nie vergessen und immer mal wieder dort zum Flifi vorbeischauen. Fischen ganzjährig mit der Neckarkarte (Vereinskarte).

Körsch und Sulzbach
Körsch und Sulzbach stellen für Flifi-Jünger besondere Herausforderungen dar. Denn hierbei handelt es sich um das Flifi-Bachfischen – eben mit kürzerer Rute, kurzem Vorfach und besonderen Taktiken. Insbesondere Pirschen ist angesagt. Zur Verfügung stehen an der Körsch etwa 15 km und am Sulzbach rund 7 km Flifi-Strecke. Man bewegt sich am Rande von Esslingen (i.d. Gegend von Denkendorf) zum Teil inmitten idyllischer Natur. Die Gewässerbreite beträgt oft nur 2 Meter. Runs, Rauschen, Pools und Gumpen wechseln sich ständig ab. Zum Befischen mit der Fliege genügen hohe Watstiefel. Überlistet werden können die Fische mit der Trockenfliege, Nymphe, Bachflohkrebs oder Streamer. Fast immer ist der Rollwurf oder Rollseitwurf angesagt.

Jedes Jahr werden 2 Ztr. Bachforellen ganz unterschiedlicher Größe besetzt. Weitere vorkommende Fischarten: Barben, Rotaugen, Döbel, Nasen – und hin und wieder auch Äschen. Max. 2 Tageskarten pro Monat können FVE-Mitglieder erhalten. Befischbar sind Körsch und Sulzbach (von Neuh. bis Einmündg. in Dkf) von April bis Ende September.

Auf Anfrage können FVE-Mitglieder an den genannten Gewässern ein kostenloses Flifi- Guiding in Anspruch nehmen. Fragen zum Fliegenfische im Fischereiverein Esslingen via e-Mail an: info@fischereiverein-esslingen.de

 

Im Heinrich-Meyer-Park lässt es sich mit der Fliege vom Ufer aus fischen. Dort findet auch unser jährlicher Fliegenfischer-Schnupperkurs statt.

Fliegenfischen an der Körsch: Für Fliegenfischer,, die die Herausforderung suchen. Tolle Bachwelt

Eine schön gezeichnete Bachforelle aus der Körsch