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Fischerprüfung am 8. November 2002 (Prüfungsfragen für die Fischerprüfung nach § 17 LFischVO)
Deckblatt, welches gelesen, ausgefüllt und unterschrieben werden muss: 1. Die
Vollständigkeit des beigehefteten Fragebogens (Sachgebiete 1 bis 5) ist zu überprüfen. Die Prüfungszeit beträgt 120 Minuten. Die
Prüfung hat bestanden, wer von den 60 Fragen mindestens 45 und von jedem der fünf Sachgebiete (je 12 Fragen) mindestens die Hälfte richtig beantwortet hat. 2. Von den angegebenen drei Antworten können eine oder
zwei richtig sein. Bitte markieren Sie die von Ihnen für die richtig gehaltene(n) Antwort(en) im zugehörigen Kästchen mit einem Kreuz. 3. Fragen mit zwei richtigen Antworten sind mit dem Zeichen (2)
gekennzeichnet. Sie gelten nur als richtig beantwortet, wenn beide richtigen Antworten angekreuzt sind. 4. Fragen, bei denen eine oder zwei falsche Antworten angekreuzt sind, gelten als nicht richtig
beantwortet. Sollten Sie eine zunächst angekreuzte Antwort berichtigen wollen, tun Sie dies bitte so, dass kein Zweifel darüber bestehen kann, welche Antwort(en) Sie für richtig halten. 5. Während der Prüfung
dürfen Sie keine unerlaubten Hilfsmittel (z.B. fremde Hilfe, Fachliteratur, Aufzeichnung) benutzen. Bei Verstoß können Sie von der Prüfung ausgeschlossen werden; In diesem Fall gilt die Prüfung als nicht
bestanden. -Sachgebiet 1- 1.Was ist ein Quarder? a) Ein Neunauge im Larvenstadium b) Ein männliches Neunauge c) Ein weibliches Neunauge
2.) Bei welcher Fischgruppe wird kein Laichausschlag ausgebildet? a) Coregonen b) Cypriniden c) Barsche
3.) Bei welchen Fischen sind die Körperflanken mit Knochenplatten bedeckt? a) Karpfen
b) Stichlinge c) Schmerlen
4.) Welche Fische haben Kammschuppen? a) Wels, Aal b) Karpfen, Brachsen (Blei) c) Schrätzer, Zinger
5.)Welche Fischart hat in der Rückenflosse einen Sägestrahl?
a.) Karpfen b.) Dreistachliger Stichling c.) Nase
6.) Welche Fischarten besitzen eine Fettflosse? (2) a) Wels b) Zwergwels c) Felchen
7.) Welche Fischart hat Hunds- oder Fangzähne? a) Wels b) Flussbarsch c) Zander
8.) Bei welcher Fischart ist das Maul oberständig? a) Laube (Ukelei) b) Aland (Nerfling)
c) Zährte (Rußnase)
9.) Wo befindet sich beim Fisch das Herz? a) Bei der Schwimmblase b) Unterhalb der Leber c) Kehlständig unterhalbe der Kiemen
10.) Womit ist die Schwimmblase gefüllt?
a) Mit Sauerstoff b) Mit Kohlendioxid c) Mit einem Gasgemisch
11.) Haben Fische ein Gehörorgan? a) Nein, sie haben kein Gehörorgan b) Ja, sie haben ein äußerlich erkennbares Gehörorgan
c) Ja, sie haben ein inneres Gehörorgan
12.) Welcher Fisch ist ein Herbst- oder Winterlaicher? a) Quappe (Trüsche, Rutte) b) Karpfen c) Hecht
-Sachgebiet 2-
13.) Wer besitzt ein Maul mit Hornzähnen? a) Bachneunauge b) Schlammpeitzger c) Aal
14.) Wann laicht der Huchen? a) Im Frühjahr b) Im Somer c) Im Herbst oder Winter
15.) Welche Fischart bevorzugt die flache Uferzone eines Sees? a) Hecht b) Seesaibling c) Zander
16.) Wie unterscheiden sich Rapfen (Schied) und Aland (Nerfling)? (2)
a) Der Rapfen hat ein unterständiges Maul b) Der Rapfen hat ein oberständiges Maul c) Der Aaland hat ein endständiges Maul
17.) Wieviel Barteln hat die Barbe? a) Vier b) Sechs c) Zwei
18.) Welche Nährtiere werden von Karpfen vorwiegend gefressen? a) Wasserkäfer und Wasserwanze b) Hüpferlinge und Schnecken c) Schlammröhrenwürmer und Zuckmückenlarven
19.) Die Elritze ist eine
a) Cypriniden b) Barschart c) Schmerlenart
20.) Welche Fischart hat im Verhältnis zu ihrer Körpergröße besonders kleine Augen? a) Rotauge (Plötze) b) Wels c) Quappe (Trüsche, Rutte)
21.) Welche Fischart hat zwei Rückenflossen und ein raues Schuppenkleid? a) Brachsen (Blei) b) Karpfen c) Flussbarsch
22.) Welche Fischart hat zwei Rückenflossen? a) Wels
b) Groppe (Mühlkoppe) c) Schlammpeitzger
23.) Welcher Fisch betreibt eine besonders intensive Brutpflege? a) Die Elritze b) Der Stichling c) Der Ahland (Nerfling)
24.) Woran unterscheiden sich der Galizische Sumpfkrebs und der Edelkrebs (Flusskrebs)? a) Form und Größe der Scheren b) Anzahl der Scherenglieder c) Anzahl der Schreitbeine -Sachgebiet 3-
25.) Wie entsteht Grundwasser? a) Aus Niederschlägen, die versichern und sich über wasserundurchlässigen Bodenschichten b) Aus dem Erdinnern c) Durch Eruption
26.) Zu welcher Tageszeit ist der Sauerstoffgehalt in eutrophen Gewässern am geringsten? a) In der Mittagszeit b) In den frühen Morgenstunden c) Am Spätnachmittag
27.) Wodurch kann in kurzer Zeit gefährlicher Sauerstoffschwund auftreten? a) Wenn nach einer Algenblüte die abgestorbenen Substanzen zu Boden sinken b) Bei der Dissimilation während starker Algenblüte
c) Wenn der pH-Wert absinkt
28.) Was sind anorganische Stoffe? a) Im Wasser vorhandenes tierisches Plankton b) Im Wasser vorhandenes pflanzliches Planton
c) Im Wasser gelöste Nährstoffe (Mineralien)
29.) Welche Fischart ernährt sich vorwiegend von tierischem Plankton und Kleintieren? a) Bachforelle b) Barbe c) Felchen (Renke)
30.) Wozu dient der Köcher der Köcherfliegenlarve? a) Als Nahrungsbehälter b) Zum Schutz des weichen Hinterleibes c) Er dient der Eiablage
31.) Welche Fische benötigen für ihr Laichgeschäft Wasserpflanzen? (2) a) Hecht b) Moderlieschen c) Bitterling
32.) Welche Pflanzen findet man in der Forellenregion? (2) a) Quellmoos
b) Brunnenkresse c) Armleuchteralge
33.) Welches sind die Leitfische der Brackwasserregion? a) Zander, Stör b) Stichling, Aal c) Kaulbarsch, Flunder
34.) Was hat bei der Feststellung eines Fischsterbens als erstes zu erfolgen? a) Ermitteln, wieviele Fische verendet sind b) Verständigung des Inhabers des Fischereirechts
c) Unverzügliche Anzeige bei der Ortspolizeibehörde ggf. einer Polizeistelle, Entnahme von Wasserproben
35.) Wer ist Endwirt der Larven des Riemenwurms? a) Die Lachmöwe b) Der Hecht c) Der Mensch
36.) Warum sind Baustellenabwässer (Zement-, Beton- und Baukalkwässer) fischschädlich? a) Weil sie stark alkalisch sind und ätzend wirken b) Weil sie das Wasser stark trüben c) Weil sie Säuren enthalten
-Sachgebiet 4- 37.) Was versteht man unter der Aktion einer Rute a) Art des Durchbiegens der Rute bei Belastung b) Weitestmöglicher Wurf mit einer Rute c) Aktionsradius
38.) Wie unterscheidet sich im wesentlichen die einhändige Fliegenrute von der Spinnrute? a) An der Fliegenrute sitzt die Rolle hinter der Führungshand b) An der Fliegenrute sitzt die Rolle vor der Führungshand
c) An der Fliegenrute sitzt die Rolle zwischen den Finern der Führungshand
39.) Welche Vorrichtung an einer Angelrolle verhindert einen Schnurbruch beim Drill eines Fisches? a) Die Schnurbremse
b) Die Übersetzung c) Die Rücklaufsperre
40.) Welches ist die internationale Abkürzung für die Gewichtsklassen der Fliegenschnüre? a) OPEC b) AFTMA c) IGFA
41.) Wonach richtet sich insbesondere die zu verwendende Schnurstärke? (2) a) Nach der zu erwartenden Größe des Fisches b) Nach der Gewässertiefe c) Nach der Gewässerbeschaffenheit
42.) Welche Aufgabe erfüllt in erster Linie ein Schwimmer? a) Er verhindert das Hängenbleiben der Schnur im Kraut b) Er bietet den Köder in einer bestimmten Wassertiefe an und zeigt den Biss an
c) Er ermöglicht erst den gezielten Weitwurf eines Köders
43.) Welche Hilfsgeräte muss der Angler beim Fischfang mit sich führen? a) Akustische Bissanzeiger b) Ersatzruten und Sitzgelegenheiten
c) Maßstab, Schlagholz, Messer, Unterfangkescher und Hakenlöser
44.) Was ist mit einem Fisch, der mit dem Gaff angelandet wurde, sofort zu tun? a) Den Fisch sofort im Setzkescher hältern
b) Den Fisch sorgfältig lösen und zurücksetzen c) Der Fisch, der mit dem angelandet wurde, ist sofort sachgerecht zu betäuben und zu töten
45.) Wie wird üblicherweise ein großer Karpfen angelandet?
a) Mit festem Griff am Schanzstiel b) An Land ziehen c) Mit dem Unterfangkescher
46.) Welche Schnurlauf- oder Rutenringe werden am stärksten belastet? a) Spitzen- oder Endring
b) Leit- oder Führungsringe c) Alle Ringe werden gleich stark belastet
47.) Wie wird ein Angelplatz getöteter Fische frisch gehalten? (2) a) In eine Kühlbox legen
b) In einem nassen Tuch im Schatten liegend c) In ein Plastiktüte legen
48.) Wie kann man grätenreiche Fische auf einfache Art zum Braten vorbereiten?
a) Durch Einschneiden alle 2 mm mit einem scharfen Messer bis auf den Wirbelkörper b) Durch Einlegen in eine Salzlake c) Die Gräten, soweit erreichbar, mit einer Zange herausziehen
-Sachgebiet 5-
49.) Für welchen Zeitraum kann der Jugendfischereischein ausgestellt werden? a) Ein Jahr b) Drei Jahre c) Fünf Jahre
50.) Welche Tiergruppe außer Fischen und Krebsen sind Gegenstand des Fischereirechts? (2) a) Neunaugen b) Molche c) Laich der Fische, Fischnährtiere
51.) Nach wie viel Tagen, nachdeem des Wasser von
seinem überfluteten Grundstück abgelaufen ist, darf der Grundstückseigentümer sich noch vorhandene Fische aneignen? a) Nach einem Tag b) Nach drei Tagen c) Nach fünf Tagen
52.) Wem sind hegeübertragende Fischereipachtverträge anzuzeigen? a) Landratsamt b) Fischereibehörde c) Oberste Fischereibehörde
53.) Bedarf der Einsatz nicht einheimischer Fischarten in Gewässer einer Genehmigung? a) Nein b) Ja c) Nur in der Teichwirtschaft
54.) Warum ist das Reißen verboten?
a) Weil damit zuviel gefangen wird b) Weil der erbeutete Fisch das Wasser beunruhigt und andere Fische vertreibt c) Weil es zu stakren Fischverletzungen führen kann
55.) Ist 10 m vor und hinter Fischwegen der Fischfang erlaubt? a) Ja b) Ja, aber nur mit der Köderfischsenke c) Nein
56.) Innerhalb von welchem Zeitraum ist die Fischerei mit Angeln (ausgenommen Aal- und Weisfang) nicht gestattet? a) Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang
b) Von 20.00 Uhr bis 5.00 Uhr c) Eine Stunde nach Sonnenuntergang bis eine Stunde vor Sonnenaufgang
57.) Welche Tierart hat ganzjährig Schonzeit? a) Bisam b) Flussperlmuschel c) Edelkrebs
58.) Darf die blaue Schwertlilie gepflückt werden? a) Ja b) Nein c) Es darf nur ein Handstrauß gepflückt werden
59.) Dürfen zehnfüßige Süßwasserkrebs oder Teile davon als Köder versendet werden?
a) Nur die nicht heimischen Arten b) Nur, wenn sie zuvor keimfrei gemacht werden c) Sie dürfen grundsätzlich nicht als Köder verwendet werden
60.) Welche Fischart darf in Gewässern mit einem sich selbst
erhaltenden Edel-, Dohlen-, oder Steinkrebsbestand nicht ausgesetzt werden? a) Zander b) Bachforelle c) Aal
Fischerprüfung am 10. November 2000 - Sachgebiet 1 -
1.) Zu welcher Gruppe der Wirbeltiere gehören die meisten einheimischen Süßwasserfischarten? a) Zu den Knorpelfischen b) Zu den Knochenfischen c) Zu den Rundmäulern
2.) Welcher Fisch hat ein schwarzes Bauchfell? a) Barbe b) Quappe (Trüsche, Rutte) c) Nase
3.) Welche Fischart hat in der Rückenflosse einen Sägestrahl? a) Karpfen
b) Dreistachliger Stichling c) Nase
4.) Bei welcher Fischart ist der obere und untere Schwanzflossenlappen gleich lang (homozerke Schwanzflosse)? (2) a) Hecht
b) Zander c) Stör
5.) Bei welcher Fischgruppe können Barteln vorhanden sein? a) Salmoniden b) Cypriniden c) Barsche
6.) Welche Fischart hat giftigen Rogen? a) Schlammpeitziger
b) Barbe c) Bachsaibling
7.) Welche Form der Schwimmblase hat der Flussbarsch? a) Geschlossen mit Oval und Gasdrüse b) Einkammerig mit Schwimmblasengang c) Zeikammerig mit Schwimmblasengang
8.) Welche Aussage ist richtig? a) Fische sind Kaltblüter b) Fische sind Warmblüter c) Fische gehören zu den wechselwarmen Tieren
9.) Bei welchem Fisch ist das Seitenlinienorgan am Kopf stark ausgeprägt? a) Beim Döbel (Aitel) b) Beim Hecht c) Beim Steinbeißer
10.) Welche der genannten Fische laichen im Winter? (2)
a) Bachforelle b) Felchen c) Rotauge
11.) Wo laicht der Lachs? a) Im Brackwasser b) Im Meer c) Im Süßwasser
12.) Ist der Aal ein katadromer oder anadromer Fisch?
a) Der Aal ist ein anadromer Fisch b) Der Aal ist ein katadromer Fisch c) Der Aal ist weder anadrom noch katadrom -Sachgebiet 2-
13.) Woher hat das Neunauge seinen Namen?
a) Es besitzt neun Augen b) Es besitzt ein Auge und acht Kiemenöffnungen c) Von jeder Seite sind das unpaarige Nasenloch, 1 Auge und 7 Kiemenöffnungen zu erkennen
14.) Wie kann man die Bachforelle von der Regenbogenforelle unterscheiden? a) Die Bachforelle besitzt schwarze Punkte am Körper b) Die Regenbogenforelle besitzt rote Punkte an den Flossen
c) Die Regenbogenforelle besitzt schwarze Punkte auf Rücken- und Schwanzflosse
15.) Welche Fischart hat im Alter eine netzartige Zeichnung? a) Felchen b) Hecht c) Laube (Ukelei)
16.) Welche Fischart hat im Alter eine netzartige Zeichnung? a) Döbel (Aitel) b) Hasel c) Schuppenkarpfen
17.) Wie unterscheiden sich Rapfen (Schied) und Döbel (Aitel)?
a) Maul beim Döbel unterständig und quergespalten b) Maul beim Döbel unterständig und bezahnt c) Maul beim Rapfen oberständig, weit gespalten und bis zur Augenmitte reichend
18.) Welche der aufgeführten Fische ernähren sich vorwiegend von Bodentieren? (2) a) Karpfen b) Brachsen (Blei) c) Felchen
19.) Die Urform der Karpfen ist der a) Lederkarpfen
b) Spiegelkarpfen c) Suppenkarpfen
20). Bei welcher Fischart ist die Seitenlinie nur auf den ersten 5 bis 6 Schuppen vorhanden? a) Beim Strömer b) Beim Bitterling c) Beim Moderlieschen
21.) Welche Fischart kann einen Teil des Sauerstoffbedarfs über Darmatmung decken? a) Karpfen b) Schlammpeitziger c) Aal
22.) Wo laicht der europäische Aal? a) Im Neufundlandbecken
b) Im Golf von Biscaya c) Im Saragassomeer
23.) Welche Fischarten sind ursprünglich nur im Donaueinzugsgebiet heimisch? a) Schrätzer, Streber, Zingel b) Waller, Schneider, Nerfling
c) Quappe (Trüsche, Rutte), Stint, Kaulbarsch
24.) Wohin legen Krebsweibchen ihre Eier? a) Unter den Hinterleib b) In den Krebsröhren c) Auf Kiesgrund
- Sachgebiet 3 -
25.) Bei welcher Wassertemperatur hat Wasser seine größte Dichte? a) Bei 0 Grad C b) Bei 4 Grad C c) Bei -1 Grad C
26.) Welche Gewässer sind fischereilich wenig fruchtbar?
a) Kalkreiche Gewässer b) Kalkarme Gewässer c) Eutrophe Gewässer
27.) Welche Gewässer sind durch natürliche Säuren gefährdet? a) Steinbruchgewässer b) Baggerseen
c) Gewässer, die durch Zuflüsse aus kalkarmen Gebieten, aus Fichtenbeständen oder aus Mooren gespeist werden
28.) Wonach erfolgt die biologische Beurteilung eines Gewässers?
a) Nach dem ph-Wert b) Nach der Sichttiefe c) Nach den Leitorganismen des Saprobiensystems
29.) Wie ist in einem fließenden Gewässer ein Massenvorkommen von roten
Zuckmückenlarven zu bewerten? (2) a) Die roten Zuckmückenlarven sind gute Nährtiere für Forellen
b) Die roten Zuckmückenlarven zeigen eine organische Belastung des Gewässers an c) Rote Zuckmückenlarven sind Indikator für Gewässerbelastung
30.) Welche Bedeutung haben Köcherfliegen für die Fische?
a) Sie sind eine wichtige Fischnahrung b) Sie übertragen Fischkrankheiten c) Sie zeigen eine schlechte Wasserqualität an
31.) Was ist das Merkmal eines eutrophen und tiefen Sees?
a) Am Grunde des Gewässers ist der Sauerstoffgehalt in der warmen Jahreszeit sehr hoch b) Am Gewässergrund ist in der warmen Jahreszeit kaum Sauerstoff vorhanden
c) Am Gewässergrund befindet sich kein Schlamm
32.) Welche Unterwasserpflanze ist für die Forellenregion typisch? a) Quellmoos b) Wasserpest c) Tausendblatt
33.) Was geschieht, wenn ein Wasser zu stark besetzt ist? a) Geringes Wachstum der Fische b) Der Bestand erhöht sich entsprechend c) Die großen Fische nehmen überhand
34.) Durch wen werden krankheitsverdächtige Fische untersucht? a) Chemische Untersuchungsanstalt b) Fischgesundheitsamt c) Wirtschaftskontrolldienst (Polizei)
35.) Was sind Parasiten?
a) Schmarotzer, die andere lebende Tiere oder Pflanzen befallen und ihnen Nährstoffe für den eigenen Lebensbedarf entziehen
b) Tiere oder Pflanzen, die ihren Wirten Nährstoffe liefern, die diese nicht selbst produzieren können c) Tiere und Pflanzen, die in einer engen Wirtsgemeinschaft leben
36.) Was ist ein Fischegel?
a) Ein blutsaugender Hautschmarotzer b) Ein blutsaugender Darmschmarotzer c) Ein blutsaugender Kiemenparasit
- Sachgebiet 4 -
37.) Was ist zur schonenden Behandlung von Teleskopruten zu beachten? (2) a) Spitze wird stets zuletzt eingeschoben b) Spitze muss beim Zusammenschieben zuerst eingeschoben werden
c) Vorsichtiges Zusammenschieben der einzelnen Teleskopteile
38.) Wonach richtet sich weitgehend die Länge der Angelrute? a) Nach der Größe des Angelfischers b) Nach der Ufer- und Gewässerbeschaffenheit
c) Nach der Größe des Fisches
39.) Was ist für die Multirolle charakteristisch? a) Die Schnurspule steht fest b) Eine drehende Schnurspule c) Ein besonders großer Schnurfangbügel
40.) Welche Aufgabe hat die einstellbare Schnurbremse bei den Angelrollen? a) Einstellung der Bremswirkung nach der Reißfestigkeit der Schnur
b) Einstellung der Bremswirkung nach der Größe des zu erwartenden Fisches c) Einstellung der Bremswirkung, damit der Fisch keine Schnur abziehen kann
41.) Was ist eine multifile Schnur? (2)
a) Eine aus mehreren Fäden gedrehte oder geflochtene Schnur b) Eine mehrfädige, geflochtene Schnur aus Kunstseide c) Eine einfädige Kunststoffschnur
42.) Für den Fang welcher Fischart werden Vorfächer aus Stahl oder aus vergleichbaren Materialien verwendet? a) Karpfen b) Hecht c) Rapfen (Schied)
43.) Wie kann beim Spinnfischen ein Verdrehen der Angelschnur verhindert werden? a) Man verwendet ein Stahlvorfach b) Man fügt einen oder mehrere Wirbel ein c) Man benützt starke Schüre
44.) Welche allgemeine Regel gilt bei der Zusammenstellung von Haken, Schnur und Rute? a) Kleiner Haken, starke Schnur und weiche Rolle b) Großer Haken, dünne Schnur und steife Rute
c) Großer Haken, starke Schnur und steife Rutenspitze; kleiner Haken, dünne Schnur und weiche Rutenspitze
45.) Welche Hilfsgeräte muss der Angler beim Fischfang mit sich führen?
a) Akustischer Bissanzeiger b) Ersatzruten und Sitzgelegenheit c) Maßstab, Schlagholz, Messer, Unterfangkescher und Hakenlöser
46.) Wie wird üblicherweise ein großer Karpfen angelandet?
a) Mit festem Griff am Schwanzstil b) An Land ziehen c) Mit dem Unterfangkescher
47.) Welcher Fischlaich führt in rohem und gegartem Zustand zu Übelkeit? a) Fischlaich der Barbe
b) Fischlaich der Schleie c) Fischlaich der Nase
48.) Was versteht man unter “Castingsport” in der Angelfischerei? a) Turnierwurfsport mit verschiedenen Ziel- und Weitwurfdisziplinen
b) Ziel- und Weitwurf auf den Standplatz eines Fisches im Gewässer c) Castingsport gibt es nur beim Meeresfischen
- Sachgebiet 5 -
49.) Was ist Inhalt des Fischereirechts?
a) Es gibt die Befugnis, nur Fische zu fangen b) Es gibt die Befugnis, in einem Gewässer unbeschränkt die Fischerei mit drei Handangeln auszuüben
c) Es gibt die Befugnis, in einem Gewässer Fische einschließlich deren Laich, Fischnährtiere, Krebse und Muscheln zu fangen und sich anzueignen
50.) Was ist ein eingefriedetes Grundstück im Sinne des Fischereigesetztes? a) Ein Grundstück, das von Gräben umgeben ist b) Ein Grundstück, das von Mauern, Hecken, Zäunen und dergleichen umgeben ist
c) Eine eingezäunte Viehweide
51.) Wer stellt den Erlaubnisschein aus? a) Die Fischereibehörde b) Der Inhaber des Fischereirechts oder der Pächter c) Das Landratsamt
52.) Welches sind keine einheimische Fischarten im Sinne des Fischereirechts? (2) a) Blaubandbärbling b) Maifisch c) Grasfisch
53.) Haben Schonmaße und Schonzeiten auch in Teichwirtschaften Gültigkeit? a) Ja b) Nein c) Ja, aber nur in der Forellenteichwirtschaft
54.) Welcher Mindestabstand muss beim Angeln mit der Wurfrute von Netzen und Reusen eingehalten werden? a) 100 m b) 50 m c) 30 m
55.) Welche Personen, die einen Fischereischein besitzen, dürfen mit Elektrogerät fischen? a) Der Fischereiberechtigte b) Der Fischpächter c) Der Inhaber eines Berechtigungsscheins
56.) Gibt es für den Fang von Fischen in Fischpässen eine Ausnahmegenehmigung? a) Nein, es besteht ein generelles Verbot b) Ja, der Vereinsvorsitzende kann Kraft seines Amtes eine Erlaubnis erteilen
c) Ja, die Fischereibehörde kann eine Ausnahmegenehmigung erteilen
57.) Welche Reptilienart ist besonders auf Gewässer und Feuchtgebiete angewiesen? a) Kreuzotter b) Ringelnatter c) Zauneidechse
58.) Wo sind die besonders schützenwerten Tiere- und Pflanzenarten namentlich aufgeführt? a) Im Bundesnaturschutzgesetzt b) In der Bundesartenschutzverordnung
c) Im Tierschutzgesetz
59.) Dürfen wildwachsende Seerosen gepflückt, beschädigt oder ausgerissen werden? a) Nein b) Ja c) Es dar nur ein Handstrauß gepflückt werden
60.) Welche Fischarten dürfen in die Zuflüsse des Bodensee-Obersees nicht ausgesetzt werden? a) Regenbogenforelle b) Bachforelle c) Bachsaibling
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