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Das E-Fischen ist keine Methode, um Fischen
im Sinne des eigentlichen Angelns nachzustellen. Sondern sie dient zum Fangen
von Fischen, um diese etwa bergen oder nach dem “Fang” Fischartenvorkommen analysieren zu können, oder um festzustellen, wie Fisch abwachsen. Auch ist eine spezielle Ausbildung notwendig. Ohne eine gesonderte Ausbildung darf nicht E-gefischt werden. Zudem muss hierfür (TÜV-geprüftes) Spezialgerät verwendet werden.
Und so funktioniert es: Beim Elektrofischen schwimmt die Kathode (Minuspol) im Wasser und die Anode Pluspol ist am Kescher des Elektrofischers angebracht. Das ganze funktioniert mit
Gleichstrom. Sobald man nun den Kescher ins Wasser führt, schließt sich der Stromkreis und die Fische werden durch einen Leitstrom an den Kescher geführt und gleichzeitig betäubt. So können recht
große Mengen von Fischen schonend dem Wasser entnommen und gerettet werden. Nach anschließendem Transport werden die Fische dann wieder in ihr Lebenselement Wasser
behutsam zurückgesetzt, ohne Schaden davonzutragen. Mit Hilfe der Eletrofischerei ist es dem Fischereiverein Esslingen gelungen, beispielsweise bei der Neckarkanalisierung in den 60er Jahren
tonnenweise Fische zu
retten und in den jeweiligen Hauptneckar umzusetzen. Auch der rountinemäßige Kanalabschlag der Stadtkanäle wäre ohne die Elektrofischerein nicht mehr denkbar beziehungsweise durchzuführen. Sehr
viele andere Vereine unterstützte bislang der FVE bei Berge- und Hegemaßnahmen mittels seiner Expertise und seinen “E-Geräten”.
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