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Rund 30 FVEler bei Körschputzete mit dabei Auch in diesem Jahr jede Menge Unrat und Müll aus der Körsch “gefischt” Eisregen, minus
2 Grad zeigte das Thermometer, nebelig-trüb mit leichtem Niesel - die äußeren Bedingungen waren am letzten Samstag (6. März) zur anberaumten Körschputzete alles andere als prächtig. Und dennoch:
etwas mehr als 30 Mitglieder des Fischereivereins Esslingen fanden sich um acht Uhr morgens zum Treff am Fischerheim ein, um als
“Putzteufel” am Samstagvormittag bei der 2004er Körschputzete tätig zu sein - an und in der Körsch zwischen oberer Gewässergrenze der FVE-Körschstrecke an der Nellinger Mühle und der Neckarmündung auf der Gemarkung Deizisau.
Zehn Kubik-Container randvoll
Mit drei Trupps ging es bei dem Schmuddelwetter zur Sache: der erste befreite die Körsch samt Ufer von Müll und Unrat zwischen der Denkendorfer
Talmühle bis kurz vor der Kleingärtneranlage bei der Rettich-Bar in Neckartmündungnähe; der zweite mühte sich von der Kläranlage Denkendorf flussauf bis knapp vor dem Freibad ab und der
dritte vollends flussauf bis Kläranlage Nellingen/Obere Gewässergrenze. Und auch in diesem Jahr wurde der von der Gemeinde Denkendorf zur Verfügung gestellte Abfall-Container randvoll. Deponiert war
er auf dem Gelände der Kläranlage Denkendorf im Körschtal, Ortsausgang Denkendorf Richtung Deizisau.
Auch Ausweise gefunden
Kaum zu glauben, was man so alles an und in der Körsch
entsorgt:
Fahrräder, Autoreifen, Flaschen mit Altöl, Metallgitter und -bänder, Kleider, Plastiktaschen gefüllt mit Müll, jede Menge Plastiktaschen und was davon übrig war, Ausweispapiere und Scheckkarten und, und, und...
Ungeachtet dessen ist die Wasserqualität der Körsch momentan ganz passabel. Wasserproben unterstreichen das Gesagte - und auch die erspähten Närhtiere wie Bachflohkrebse und verschiedene Nymphen
(Larven von Eintagesfliegfen) weisen darauf hin. Nochmals allen Mitwirkenden ein Dankeschön für die geleistete “Putzarbeit”.
(gw)
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