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Fangtechniken und K√∂der ‚Äď Tipps nicht nur f√ľr Angeleinsteiger an unserem Neckar im Lauf der Jahreszeiten
von Helmut Tielesch*

Irgendwann gab es f√ľr jeden von uns den Zeitpunkt, ihn zum Angler werden zu lassen. Nach diesem Entschluss stellt sich f√ľr den angehenden Petrij√ľnger die Frage nach dem ‚Äěrichtigen‚Äú Angelzubeh√∂r. Da die Hersteller von Ger√§ten eine breite Palette von Ruten, Rollen, Schn√ľren und Haken anbieten, wird sich die Frage nach der richtigen Ausstattung erst nach erfolgreichen beziehungsweise erfolglosen Angeltagen stellen. . Trifft man daher am Wasser jemanden an, der Dinge mit sich herumschleppt, von denen nachfolgend die Rege sein wird, kann man jede Wette eingehen, dass der Fang von Fischen Motiv seiner Bem√ľhungen ist.

Helmut Tielesch angelt seit Jahrzehnten auf Fried- und Raubischeam Neckar und möchte die Angelei dort nicht missen.

Beginnen wir mit den Angelm√∂glichkeiten, abgestimmt auf die Jahreszeiten an ‚Äěunserem‚Äú Neckar. Findet der Angler Mut, sich einige Stunden am Wasser aufzuhalten, so wird er auf Rotaugen, Brachsen und D√∂bel sein Gl√ľck versuchen. Diese Fischarten findet man in den tiefen, langsam flie√üenden Gew√§sserabschnitten vor den Stauwehren vor. Da der Fisch bei kaltem Wasser in der Tiefe steht, wird der K√∂der knapp √ľber Grund angeboten. Als Ger√§t dient dabei eine etwa 4 Meter lange Rute, leichte Teleskoprute mit schlankem Bissanzeiger, superfeiner Schnur und kleinstem Haken. Die Pose l√§sst man langsam mit der Str√∂mung treiben; als K√∂der werden Maden, Mais oder Teig angeboten. Mit etwas √úbung l√§sst sich der zaghafte Biss an der Pose gut erkennen.

Mit den ersten Fr√ľhlingstagen erw√§rmt sich langsam auch das Wasser. Karpfen, Schleie und Aal beginnen jetzt wieder mit der Nahrungsaufnahme. F√ľr den Fang von Karpfen und Schleien wird eine 4 bis 5 Meter lange Teleskoprute sowie eine Schnur mit einer Tragkraft von 4 bis 6 Kilo ben√∂tigt. Der K√∂der wird in Ufern√§he am Grund angeboten. Da der Fisch in dieser Jahreszeit noch ausgehungert ist, zeigt sich der Biss recht kr√§ftig an der Pose.

Relativ ruhig f√ľr den Angler wird es in den Monaten Mai und Juni. F√ľr Karpfen, Schleie und die verschiedenen Wei√üfischarten beginnt die Laichzeit. An den Laichpl√§tzen findet sich nun der Aal ein. Seine besondere Vorliebe gilt dem Laich der Fische. An besagten Stellen l√§sst er sich gut mit dem Wurm √ľberlisten.

Steigen im Herbst die ersten Nebel √ľber dem Wasser auf, beginnt die besten Fangzeit des Jahres. Nun werden auch die gr√∂√üeren Karpfen gefangen. Gewichte bis zu 10 Kilo sind keine Seltenheit. Der Biss gro√üer Karpfen zeigt sich recht vorsichtig. Gekochte Kartoffelst√ľcke oder Teig mit Duftstoffen wie Honig, Karamell oder Vanille vermischt, gelten als Geheimk√∂der auf gro√üe Karpfen.

So alt wie das Angeln, so alt sind auch die Entschuldigungsgr√ľnde f√ľr Misserfolge. Sonderbar daran ist nur, dass fast immer das Wetter f√ľr ausgebliebene F√§nge herhalten muss. Wir Angler sind zwar st√§ndig auf der Suche nach der letzten Erkenntnis, w√ľnschen aber insgeheim, sie nie zu finden.